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Der Inhalt einer Bewerbung

Inhalt einer Bewerbung

Eine gute Bewerbung ist auf das Unternehmen angepasst und enthält ein Anschreiben, einen Lebenslauf und eine Sammlung an Zertifikaten.

 

Brücke Rich Niewiroski Jr.1.  Das Anschreiben…

… ist deine Brücke ins Unternehmen. Hier vermittelst du, warum du dich bei einem Unternehmen bewirbst und warum das Unternehmen dich nehmen sollte. Es soll Interesse wecken und einen klaren Bezug auf die Anforderungen des Unternehmens nehmen.



©  Rich Niewiroski Jr.

Fußspuren S. Möller

 

2.  Der Lebenslauf…

… beschreibt deine Fußspuren im Sand. Hier stellst du kurz und übersichtlich dar, was du bereits an Erfahrung gesammelt hast. Beschreibe konkrete Tätigkeiten, die zu deiner Wunschstelle passen, um Interesse zu wecken.

 

©  S. Möller


Zertifikat  Nemo pixabay


 

3.  Die Zertifikate…

… am Schluss beweisen deine bisherigen Erfolge. Neben Praktika- und Schulzeugnissen kannst du hier auch andere Erfolge belegen.

©  Nemo (pixabay.com)


 


Das perfekte Bewerbungsanschreiben

Wie schreibe ich das perfekte Bewerbungsanschreiben? Was sind die Ziele des Anschreibens? Auf was muss ich achten? Was gehört in das Anschreiben?

Diese Fragen beantworten wir in unserem neuen Videotutorial:

 

Das Anschreiben

Das Anschreiben

 

Das Anschreiben ist klar gegliedert. Jeder Absatz hat eine spezielle Funktion und zu Grunde liegende Fragestellung.

AnschreibenBriefkopf

Deine Kontaktdaten und
die Anschrift des Unternehmens

Einleitung

Auf welche Stelle bewirbst du dich?
Wie kam der Kontakt zustande?

Interesse an der Stelle

Warum interessierst du dich
für die Tätigkeit?

Interesse an der Firma

Warum möchtest du ausgerechnet
bei dieser Firma arbeiten?

Eigene Fähigkeiten

Warum sollte das Unternehmen
genau dich einstellen?

Abschluss

Abschlussformel, Unterschrift und Angaben zu den Anlagen





 

Die Stellenausschreibung hilft dir, dein Anschreiben zu formulieren

 

Die einzelnen Absätze der Ausschreibung helfen dir, deine Bewerbung perfekt auf das Unternehmen anzupassen. Wenn Personaler nach neuen Mitarbeitern oder Auszubildenden suchen, definieren sie im Vorfeld Kriterien, nach denen der Mitarbeiter ausgewählt wird. Sie suchen dann in deiner Bewerbung nach diesen speziellen Eigenschaften, um ihre Entscheidung zu treffen. Je besser deine Bewerbung zeigt, dass du diese Eigenschaften besitzt, desto wahrscheinlicher ist es, eine Stelle zu bekommen. Passe daher deine Bewerbung auf die Ausschreibung an.

 

Im Folgenden stellen wir die verschiedenen Ausschreibungen vor und zeigen, wie du dein Anschreiben entsprechend gestalten kannst.

 

Beispiel Ausschreibung:

 

Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel

Musterfirma - Musterstadt

 

Die Ausbildung findet in einer unserer Verkaufsstellen sowie der entsprechenden Berufsschule vor Ort statt. Dort lernen Sie alles, was Sie für die Beratung unserer Kunden und über unsere Produkte und Prozesse wissen müssen. Es erwarten Sie abwechslungsreiche Tätigkeiten: Sie sorgen für eine ansprechende Warenpräsentation, setzen Marketingmaßnahmen um und überwachen den Warenbestand und dessen Lagerung. Außerdem führen Sie selbstständig Verkaufsgespräche und bedienen die Kasse. Mit Beginn der Ausbildung übernehmen Sie bereits Verantwortung und werden durch speziell entwickelte Ausbildungsinstrumente und ihre Ausbilder vor Ort individuell gefördert. 

Wir bieten …

  • viele spannende Seminare und eine intensive Prüfungsvorbereitung
  • eine garantierte Übernahme bei guten schulischen und betrieblichen Leistungen 
  • einen sicheren Arbeitsplatz nach der Ausbildung mit echten Karrierechancen 
  • betriebliche Leistungen, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, Altersvorsorge in Form der „Muster-Rente“, Zusatzleistungen zu Geburtstagen o.ä. sowie spannende Mitarbeiterpakete 

Wir erwarten …

  • einen guten Real- oder Hauptschulabschluss,
  • Interesse am Handel
  • Spaß an der Arbeit mit Kunden
  • Teamgeist, Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit 

Wir freuen uns auf Ihre aussagefähige Bewerbung vorzugsweise per Email.

Beschreibung

Angebot

Anforderungen


 

 

Schritt 1: Markiere alle wichtigen Informationen für deine Bewerbung in der Ausschreibung. (gelb markiert)

 

Schritt 2: Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe die gesuchten Punkte des Unternehmens auf.

 

Schritt 3: Notiere dir zu jedem gesuchten Punkt stichpunktartig Erfahrungen, die du bereits gesammelt hast. Dabei helfen dir die beschriebenen Tätigkeiten des Unternehmens (grün markiert) Beispiel:

 

Gesucht

Meine Erfahrung

Guter Realschulabschluss/ Hauptschulabschluss

Hauptschulabschluss mit der Note 2,4

Interesse am Handel

 -

Arbeit mit Kunden

In meinem Ferienjob als Kellner habe ich viel mit Kunden zusammengearbeitet.

Teamgeist

  • Ich spiele im Fußballclub FC Musterstadt und habe dort gelernt, im Team zu arbeiten.
  • Im Schülerpraktikum im Team gearbeitet

Einsatzbereitschaft

In meinem Schülerpraktikum bei der xyz Firma bin ich in einer Notfallsituation länger geblieben und habe geholfen.

Zuverlässigkeit

In meinem Ferienjob als Kellner musste ich selbstständig mit der Kasse umgehen.

 

Personaler sehen es am liebsten, wenn du ihre Punkte mit Praxis-Erfahrungen belegst. Generell kannst du aber Beispiele aus folgenden Bereichen nutzen:

 

  • Praxiserfahrungen
  1. Praktika
  2. Ferienjobs
  3. Familienbetrieb
  4. etc.
  • Schule
  1. Gruppenarbeiten
  2. Projektarbeiten
  3. Noten in bestimmten Fächern
  4. etc.

 

  • Freizeit-Aktivitäten
  1. Ehrenamtliche Arbeit
  2. Sportverein
  3. Andere Vereine
  4. Hobbies
  5. Wettbewerbe
  6. etc.

 

 

Im besten Fall belegst du die gesuchten Anforderungen mit Beispielen, die nah an deiner zukünftigen Stelle sind. Dazu hilft dir die Stellenbeschreibung (grün markiert). Solltest du für eine oder zwei Kategorien kein Beispiel haben, ist dies auch kein Problem. Lege deinen Fokus dann einfach auf eine andere Anforderung.

Schritt 4:  Schreibe den wichtigsten Abschnitt: „Eigene Fertigkeiten“.

Nutze deine Stichpunkte, um den Absatz zu schreiben. Überlege dir dabei eine gute Struktur. Auf Basis der oben genannten Stichpunkte könnte der Absatz folgendermaßen lauten:

Für die Stelle suchen Sie einen teamfähigen, einsatzbereiten und zuverlässigen Auszubildenden. In meinem Ferienjob als Kellner konnte ich schon einige Erfahrungen sammeln. Neben dem täglichen Umgang mit Kunden wurde mir auch die Verantwortung des selbstständigen Kassierens  gegeben. Zusätzlich konnte ich meine Einsatzbereitschaft während meines Schülerpraktikums bei der xyz- Firma beweisen. Hier und beim Fußballspielen für den FC Musterstadt konnte ich zeigen, dass ich gut im Team arbeiten kann.

Wie du siehst, hast du Erfahrungen in den Vordergrund gestellt, die sehr nah mit der Stellenausschreibung übereinstimmen. Dadurch wird deine Bewerbung für das Unternehmen interessanter. Informationen, wie zum Beispiel deinen Schulabschluss, kann das Unternehmen auch leicht deinem Zeugnis oder Lebenslauf entnehmen und muss daher nicht unbedingt aufgeführt werden (außer es ist außergewöhnlich gut).

Schritt 5: Die Einleitung schreiben: Im Vergleich zu dem „Meine Fertigkeiten“ Absatz ist der Rest einfach. Hier geht es nur um qualitative Aussagen wie deine Interessen und Eigenschaften deiner Wunschfirma.

In der Einleitung beschreibst du kurz die Absicht des Anschreibens. Insbesondere auf welche Stelle du dich bewirbst und wie der Kontakt zustande kam, gehören hier hinein. Schau dir unsere vorgefertigten Sätze an:

  • „Hiermit bewerbe ich mich auf die Ausbildungsstelle zum ……….. . Ich habe darüber in der Musterzeitung erfahren.“
  • „im Nachgang zu unserem Telefongespräch möchte ich mich hiermit auf die Stelle zum ……… bewerben.“
  • „ich interessiere mich sehr für die Stelle zum ….., welche Sie auf der Internetseite XYZ.de beworben haben. Hiermit möchte ich mich dafür bewerben.“

 

Schritt 6: Dein Interesse an der Stelle

Dieser Absatz beschreibt, warum du dich für eine Stelle interessierst. Beschreibe kurz, wie dein Interesse an der Stelle zustande kam. Gründe für dein Interesse können sehr vielfältig sein. Zum Beispiel kannst du erörtern, dass du in deiner Zukunft viel an Autos arbeiten möchtest, wenn du dich als Mechatroniker/in bewirbst. Oder du es magst, mit Kindern umzugehen, wenn du dich als Erzieher/in bewirbst.

Beispiele könnten sein:

  • „Ich interessiere mich sehr für die Stelle zum Kaufmann, da ich für meine Zukunft sehr viele Chancen in diesem Beruf sehe.“
  • „Der Job des Bäckereifachverkäufers interessiert mich im Besonderen, da ich gerne mit Menschen umgehe und die vielfältigen Aufgaben sehr spannend finde.“

Schritt 7: Dein Interesse an der Firma

Dieser Absatz ist sehr wichtig, Hieran erkennt ein Unternehmen deine Motivation bei ihnen zu arbeiten und auch längerfristig in der Firma zu bleiben. Informiere dich daher im Vorfeld genau, was das Unternehmen macht und was dem Unternehmen wichtig ist.

Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe stichpunktartig auf, was das Unternehmen für dich besonders attraktiv macht. Denke zunächst nur nach und schreibe aus dem Kopf aus, was du gut findest. Du könntest zum Beispiel das Profil der Firma gut finden, ihre Produkte oder du kennst Mitarbeiter, die du nett findest.

Schritt 8: Lies die Stellenausschreibung

Lies dir erneut die Stellenausschreibung durch. Was steht in der Beschreibung der Stelle, was dich interessiert und was das Unternehmen von anderen abhebt? Eventuell gibt es besondere Leistungen (Wie zum Beispiel, dass das Unternehmen sich besonders für seine Mitarbeiter einsetzt, z.B. durch Schulungen, Fortbildungen, Sozialleistungen, Firmenevents etc.)

Schritt 9: Homepage

Schau dir die Homepage des Unternehmens an. Hier findest du oft interessante Neuigkeiten, die das Unternehmen für dich interessant machen. Insbesondere Werte des Unternehmens aber auch Pressemitteilungen bieten viel Material für diesen Absatz.

Schritt 10: Schreiben

Nutze deine Stichpunkte, um den Absatz zu konzipieren. Nimm aus deiner Sammlung die 3 für dich wichtigsten Punkte heraus und beschreibe, wie das Unternehmen diese besonders gut macht und warum es für dich wichtig ist. Beispiel:

  • „Ihr Unternehmen interessiert mich sehr, da Sie sich sehr um Ihre Mitarbeiter kümmern. Dies sieht man insbesondere an …. Da ich hoffe nach der Ausbildung weiter bei Ihnen arbeiten zu dürfen, ist mir eine solch positive Kultur sehr wichtig.“
  • „Ich denke, die Ausbildung zum ….. ist in Ihrem Unternehmen im Umkreis einmalig. Ich finde es sehr wichtig, dass Sie neben der Berufsschule noch weitere Schulungen und Weiterbildungen anbieten.“

Schritt 11: Abschluss

Schreibe den Abschluss des Anschreibens. Nutze hier standardisierte Floskeln wie:

  • „Über eine Einladung zum Bewerbungsgespräch würde ich mich sehr freuen. Sollten Sie noch Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren.“

Darunter setzt du ein Unterschriftenfeld mit Datum, Ort und deinem Namen darunter gedruckt. Sieh dir hierzu am besten unsere Vorlagen an. Ganz ans Ende listest du noch deine Anlagen auf.

Schritt 12: Zusammensetzen des Anschreibens

Setze nun alle Absätze wie oben beschrieben zusammen. Achte darauf, dass du das richtige Format einhältst. Hierfür kannst du dir gerne verschiedene Vorlagen von unserer Seite herunterladen:

www.grenzenlose-bildung.de

Nach dem Zusammensetzen liest du dir nochmal alles durch achtest dabei auf:

  • Rechtschreibung
  • Struktur
  • Professionelle Sprache (keine Umgangssprache)
  • Layout (Sieht dein Anschreiben schön aus?)

Insgesamt sollte dein Anschreiben höchstens eine normale DIN-A4 Seite lang sein.

Zum Schluss gibst du dein Anschreiben noch ein paar Freunden zum Korrekturlesen und benutzt unsere Anschreiben – Checkliste (siehe Seite 29).

Anschreiben nochmal benutzen

Natürlich kannst du manche Elemente deines Anschreibens nochmal verwenden. Du solltest jedoch aufpassen, dass der Inhalt zur neuen Stelle passt. Gehe daher alles nochmal von vorne durch und schau‘, welche Teile du neu schreiben musst und welche du so übernehmen kannst. ACHTUNG! Nichts ist peinlicher als einem Unternehmen ein Anschreiben mit dem Namen eines anderen Unternehmens zu schicken. Schau deswegen nochmal genau nach, ob du auch wirklich alle Namen geändert hast. Wir empfehlen dir hierfür die Suchfunktion von Word (STRG + F).

 

Herzlichen Glückwunsch! Du hast erfolgreich ein Anschreiben verfasst.


Der Lebenslauf

Der Lebenslauf

Wichtigste Punkte

Ein guter Lebenslauf ist tabellarisch, übersichtlich, auf die Stelle zugeschnitten und gibt ein klares Bild über dein bisheriges Leben.

… übersichtlich

Der Leser hat nur begrenzt Zeit, achte daher vor allem darauf, einen übersichtlichen Lebenslauf zu schreiben.

… auf die Stelle zugeschnitten

Wie das Anschreiben sollte auch der Lebenslauf auf die Position zugeschnitten sein. Führe Punkte, die zur Stelle passen, besonders ausführlich aus.

… tätigkeitsbezogen

Gib den Punkten in deinem Lebenslauf mehr Bedeutung, indem du genaue Tätigkeiten beschreibst. So bekommt das Unternehmen ein Bild von deinen Erfahrungen und kann dich genauer beurteilen. Diese Tätigkeiten sollten idealerweise auf die neue Stelle abgestimmt sein.

… wahr

Achte darauf, dass in deiner Bewerbung alles wahr ist. Später im Beruf können Lügen zu großen Probleme führen. Lügen in der Bewerbung können als Kündigungsgrund dienen.

… vollständig

Achte darauf, dass alle Punkte im Lebenslauf aufgeführt sind.

… zeitlich vollständig

Dein Lebenslauf sollte zeitlich vollständig sein. Falls es Lücken zwischen zwei Stationen in deinem Leben gibt, beschreibe was du dort gemacht hast. Beispielsweise hast du eine Lücke genutzt, um dich ehrenamtlich zu engagieren.

  

Gliederung

Gib deinem Lebenslauf eine klare Gliederung, so kann der Leser schnell erkennen, dass du zum Unternehmen passt.

1. Persönliche Daten

Name, Anschrift, E-Mail Adresse und Telefonnummer kannst du auch in die Kopfzeile aufnehmen. Zusätzlich solltest du deinen Geburtstag und das Datum angeben.

2. Ausbildung

Angefangen mit deiner weiterführenden Bildung (z. B. Haupt- oder Realschule) zählst du hier die Stationen deiner Ausbildung auf. Informationen, die zur ausgeschriebenen Stelle oder deren Voraussetzungen passen, solltest du unbedingt genauer beschreiben.

3. Praxiserfahrung

Dies ist der wichtigste Absatz. Beschreibe hier detailliert welche Tätigkeiten du in Praktika oder Ferienjobs ausgeführt hast. Tätigkeiten, die besonders zu deiner Wunschstelle passen, solltest du ausführlicher beschreiben. So kannst du dem Leser vermitteln, dass du den Herausforderungen der neuen Stelle gewachsen bist.

4. Ehrenamtliches Engagement

Manche Arbeitgeber möchten erkennen, dass du dich auch neben der Pflicht engagierst. Schließlich kannst du hier wertvolle Erfahrungen sammeln, die dir in deinem Berufsleben weiterhelfen. Tätigkeiten wie die Beteiligung als Klassensprecher oder im Sportverein passen hier gut.

5. Weitere Qualifikationen

Abhängig von der Stelle, auf die du dich bewirbst, können zusätzliche Anforderungen gestellt werden. Beschreibe hier zum Beispiel deine Sprach- und Computerkenntnisse.
In diesem Abschnitt kannst du auch auf weitere Qualifikationen hinweisen.

6. Abschluss

Falls du noch Platz hast, könntest du hier einige wenige Hobbies aufführen (Achtung bei ausgefallenen Freizeitaktivitäten). Ganz zum Schluss benötigt dein Lebenslauf noch eine Unterschrift mit Datum und Ort.

Deine persönliche Gliederung kann anders aussehen

Ein guter Lebenslauf ist auf deine persönlichen Erfahrungen und die Stelle, auf die du dich bewirbst, angepasst. Falls die oben genannten Kategorien nicht ausreichen oder nicht passen, musst du sie auf dich anpassen.

Achte allerdings darauf, dass folgende Kategorien enthalten sind:

  • Persönliche Daten
  • Ausbildung/ Schulbildung
  • Praxiserfahrung

Weitere Kategorien, die passen können:

  • Ehrenamtliches Engagement
  • Auszeichnungen und Preise
  • Sprachen
  • IT Kenntnisse
  • Auslandserfahrungen
  • Zertifikate

 

Einordnung deiner Fähigkeiten

Personaler müssen verstehen können, wie gut du in einer bestimmten Fähigkeit bist. Sprichst du eine Sprache stotternd oder kannst du fließend über Politik reden? Dasselbe gilt für alle anderen Bereiche im Lebenslauf oder Anschreiben.

Sprachniveaus

Sprachniveaus

Versuche immer verständliche Einordnungen zu benutzen.

 

Die 5 häufigsten Fehler im Lebenslauf

1.  Unübersichtlich

Achte darauf, dass dein Lebenslauf tabellarisch und übersichtlich ist. Strukturiere ihn in klare Abschnitte, füge dort, wo es Sinn gibt Extra-Abschnitte ein. Du bewirbst dich bei einer Computer-Firma und beherrschst verschiedene Programmiersprachen, dann füge einen gesonderten Bereich hierfür ein.

2.  Kein Tätigkeitsbezug

„Bäckerei Müller – Praktikum“ diese Angabe ist zwar wichtig, viel anfangen kann der Chef damit allerdings nicht. Was hast du dort gemacht? Hast du gebacken? Hast du Kunden betreut? Oder hast du ein neues Computersystem installiert? Gib einen Hintergrund zu deinen Tätigkeiten an, indem du stichpunktartig genaue Tätigkeiten beschreibst.

3.  Kein Bezug zur Stelle oder unnötige Angaben

Deine Geschwister sind 12 und 16 Jahre alt? Das ist interessant, für deine zukünftige Stelle jedoch nicht von Bedeutung. Nutze den begrenzten Platz optimal, um Tätigkeiten und Fertigkeiten zu beschreiben, die gut zur Stelle passen.

4.  Lückenhaft

Vermeide Lücken im Lebenslauf. Beschreibe besser, was du in der Zeit gemacht hast. Aber Vorsicht, Chillen hat sich in der Praxis als kein guter Grund erwiesen...

5.  Zu lang

Versuche, dich auf das Nötigste zu beschränken. Als Schüler solltest du mit einer Seite auskommen, zwei Seiten sind auch noch angemessen. Der Leser sollte innerhalb weniger Minuten einen Überblick über dich und dein Leben bekommen.

Die Zeugnisse

Die Zeugnisse

Mit ordentlich zusammengestellten Zertifikaten und Zeugnissen kannst du mit deiner Bewerbung letzte Punkte sammeln.

Nicht jedes Zertifikat interessiert die Unternehmen. Schau dir die Stellenausschreibung an: Was wird dort gefordert? Zusätzlich kannst du hier besondere Merkmale hervorheben. Typischerweise gibst du folgende Unterlagen als Kopie ab (auf keinen Fall unaufgefordert Originale an Unternehmen senden):

  1. Praktikumszeugnisse (aktuelle Unterlagen zuerst)
  2. Schulzeugnisse (aktuelle Unterlagen zuerst)
  3. Sonstige Zertifikate (z. B. Zertifikat des heutigen Seminars, Urkunden von Wettbewerben, ...)

Achte darauf, dass dein Anhang übersichtlich geordnet ist. Dies bedeutet, dass du ordentliche Kopien deiner Dokumente anfertigst und diese einen Bezug zur Stelle haben.

Bewerbungsfoto

Bewerbungsfoto

Dein Bewerbungsfoto sollte professionell sein. Wir empfehlen dir, zu einem professionellen Fotographen zu gehen und dort eins aufnehmen zu lassen. Achte darauf, dass du es auch auf einem Datenträger (USB Stcik, CD, etc.) bekommst. Auf dem Foto solltest du nett und sympathisch rüberkommen. Wichtig ist eine gute Beleuchtung, ein leichtes Lächeln, und vor allem angemessene Kleidung.

Absolutes No-Go sind:

  • Partybilder
  • Bilder in Schwimmkleidung
  • „Selfies“
  • Bilder in Freizeitkleidung
  • Dunkle Bilder

Oft geben Bilder dir den nötigen Sympathiepunkt. Daher empfehlen wir ein Bild deiner Bewerbung beizufügen. Dies kannst du entweder im Lebenslauf tun, oder in deiner Bewerbungsmappe einheften.

Solltest du kein gutes Foto haben, ist es auch erlaubt, kein Bild beizufügen. Hiervon möchten wir dir jedoch dringend abraten.

Kontrolle

Kontrolle

Der wohl wichtigste Schritt im Bewerbungsschreiben ist die abschließende Kontrolle. Zunächst solltest du deine Bewerbung von Word auf Tippfehler etc. mit dem Autokorrekt kontrollieren lassen. Dazu gehst du in Word auf den Reiter „Überprüfen“ und dann auf den „ABC Rechtschreibung und Grammatik“ Knopf. Klicke dich durch und korrigiere alle Fehler. Danach geht es darum, Sprache und Ausdruck zu verbessern, sowie Rechtschreibfehler, die Word nicht findet (z.B. falsche Worte, Kommasetzung, komisch klingende Sätze). Lies deine Bewerbung mindestens 2 – 3 mal Korrektur, bis du komplett zufrieden bist, wie sich die Bewerbung anhört, wie sie aussieht und was sie über dich aussagt. Zur Kontrolle solltest du unsere Checkliste (siehe Anhang) benutzen. Im Anschluss gibst du deine Bewerbung deiner Familie, deinen Freunden und Bekannten zum Durchlesen. Gerne kannst du ihnen auch unsere Checkliste mitgeben – so können sie Schritt für Schritt kontrollieren, ob deine Bewerbung gut ist. Wichtig sind Rechtschreibung, Sprache und Layout. Am Ende sollten sie einen guten Eindruck von dir haben – nutze ihre Rückmeldung, um deine Bewerbung auch inhaltlich weiter zu verbessern. Vergiss nach inhaltlichen Veränderungen nicht, erneut nach Fehlern zu suchen.

Ganz zum Schluss kannst du deine Bewerbung noch vom Profi checken lassen. Viele Lehrer bieten ihren Schülern an, Bewerbungen zu lesen. Alternativ bieten wir den Grenzenlose Bildung Bewerbungscheck an. Schick‘ uns deine fertige und bereits Korrektur gelesene Bewerbung per Email an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! "> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir lesen deine Bewerbung erneut auf Fehler durch und geben dir weitere Tipps. Gerne machen wir dies auch für Teile einer Bewerbung.

Achtung! Wenn du uns deine Bewerbung sendest, schickst du uns deine persönlichen Daten. Wir speichern diese nur zur Korrektur und löschen sie danach wieder. Wir geben deine Daten selbstverständlich nicht weiter und gehen vertraulich mit den Informationen um. 

Bewerbungsmappe/ Email

Die Richtige Form

In der Zeit des Internets ist die alte, traditionelle Bewerbungsmappe zunehmend veraltet. Viele Unternehmen bevorzugen eine Bewerbung per Email oder über eigens dafür konzipierte Onlineformulare. Wie du dich bewerben sollst, steht normalerweise in der Stellenausschreibung. Falls nicht, solltest du direkt beim Unternehmen anfragen, welche Form sie bevorzugen. Lass dir in dem Gespräch auch einen Ansprechpartner geben, an den du die Bewerbung schickst.

Email-Bewerbungen

Die heutzutage gängigste – und für dich einfachste und günstigste – Form der Bewerbung ist die Bewerbung per Email. Solltest du dich per Mail bewerben dürfen, solltest du diesen Weg nehmen. Hierbei gibt es verschiedene Sachen zu beachten.

Dokumente

Du hast dein Anschreiben und deinen Lebenslauf im Computer vorbereitet, was noch fehlt ist deine Unterschrift. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

1)  Unterschrift digital einfügen

Im Prinzip ganz einfach: Unterschreibe auf ein sauberes, weißes Blatt Papier. Danach scannst du deine Unterschrift ein. Nun hast du einen DINA4 Scan von deiner Unterschrift – entweder als Bilddatei oder als PDF.

Sollte dein Scan eine PDF sein, öffnest du es mit dem Acrobat Reader. Klickst auf „Bearbeiten“ und dann auf „Schnappschuss erstellen“. Danach ziehst du den Kasten um deine Unterschrift (Nicht zu viel weißen Rand lassen). Zum Schluss gehst du wieder in deine Bewerbung. Dort kannst du dann ganz einfach per STRG + V (Einfügen) deine Unterschrift einfügen.

Sollte dein Scan als Bild gespeichert worden sein, öffnest du den Scan am besten in Powerpoint (oder einem anderen Fenster in Word). Danach klickst du auf das Bild, dann „Bild Format“ dort findest du das „Zuschneiden“ Tool. Ziehe einfach die schwarzen Striche knapp um deine Unterschrift (Keine Sorge, du kannst es nachher auch wieder größer machen). Kopiere deine ausgeschnittene Unterschrift nachher in dein Unterschriftenfeld.

Normalerweise gibt das Einfügen von Bildern immer Chaos in einem Dokument. Sollte das der Fall sein, klicke oben auf „Bild Format“, dann auf „Position im Text“ und klicke „Über dem Text“. Danach kannst du deine Unterschrift beliebig verschieben ohne, dass sich deine Bewerbung verändert. (Tipp: Am Ende solltest du in deiner Bewerbung auf deine Unterschrift rechtsklicken und sie „Als Bild speichern“ dann hast du sie für zukünftige Bewerbungen direkt zur Hand).

Achte darauf, dass der Scan eine hohe Qualität hat und deine Unterschrift gut lesbar ist.

2)  Ausdrucken, unterschreiben und wieder einscannen

Sollte dir das Bildbearbeiten zu viel Arbeit sein, kannst du auch einfach den manuellen Weg gehen: Drucke deine Bewerbung aus, unterschreibe und scanne sie danach wieder ein.

Achte dabei darauf, dass du gutes Papier verwendest und die Scanqualität gut ist.

PDF – Das Format deiner Wahl

Wenn du die Unterschriften eingefügt hast, geht es darum, die Dokumente für das Verschicken vorzubereiten. Hier empfehlen wir dir unbedingt alles im PDF Format zu verschicken – so kann sich nichts mehr an deinem Format ändern. Gehe dazu in Word auf „Speichern unter“ und wähle dann das PDF-Format aus. Gib deinen Dateien aussagekräftige Namen: „Anschreiben – Max Mustermann“, „Lebenslauf – Max Mustermann“,  „ Zeugnisse – Max Mustermann“

Zeugnisse solltest du nach dem Scannen in einer Datei zusammenfassen. Dies geht über kostenlose Programme wie zum Beispiel „PDF Creator“ (im Internet kostenfrei herunterzuladen und einfach zu bedienen).


Email – Anschreiben

Wenn du deine Bewerbung per Mail rausschickst, musst du natürlich auch in der Email etwas schreiben. Halte dich hier recht kurz, gib dem Personalverantwortlichen aber Kontext. Beispiel:

 

Betreff: Bewerbung zum… - Max Mustermann

Text: Sehr geehrte Frau Ansprechpartnerin,

danke für die interessanten Informationen während unseres Telefonats vom 01.09.2013. Wie besprochen, möchte ich mich gerne zur Ausbildungsstelle zum ... bewerben. Im Anhang finden Sie meine vollständigen Bewerbungsunterlagen.

Sollten Sie noch Fragen haben, oder weitere Dokumente benötigen, zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für Ihre Hilfe,

Max Mustermann

Anlagen: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse

Online-Formulare

Manche Unternehmen möchten Bewerbungen über ein Online-Formular eingereicht bekommen. Im Prinzip solltest du deine Dokumente wie gewohnt vorbereiten – oft musst du sie einfach nur hochladen. Manche Unternehmen fordern aber, dass du Texte etc. direkt online eingibst. Kopiere hierzu einfach deinen Text und trage ihn in das Feld ein. Beim Anschreiben achte darauf, dass du die Adresszeile etc. nicht mit kopierst. 

Tipp:  Normalerweise gibt es die Möglichkeit, dass du nach dem Hochladen deiner Dokumente diese noch einmal runterladen kannst. Wir empfehlen dir, alle deine Dokumente nochmal herrunterzuladen und diese anzuschauen, ob auch alles gut gegangen ist.

Bewerbungsmappe

Da die Bewerbungsmappe, das Bild und der Versand Kosten verursachen und zusätzlich noch länger in der Bearbeitung brauchen, empfehlen wir dir immer, die Email Bewerbung zu nutzen (falls das Unternehmen dies erlaubt). Sollte ein Unternehmen eine Bewerbungsmappe fordern, gehst du wie folgt vor:

Ausdrucken

Achte beim Ausdrucken auf die Qualität des Drucks. Achte auf:

  • Gute Druckqualität (scharf, alles in einem Farbton, etc.)
  • Gute Papierqualität (weißes, festes Papier)
  • Keine Eselsohren oder Knicke im Papier
  • Keine Flecken auf dem Papier
  • Eine saubere Unterschrift  unter der Bewerbung

Die Bewerbungsmappe

Oft verlangen Unternehmen noch eine postalische Bewerbung. Hierfür benötigst du eine professionelle Bewerbungsmappe. Diese bekommst du im Schreibwarenladen oder manchmal im Angebot beim Supermarkt. Achte auch bei deiner Bewerbungsmappe darauf, dass sie in einer guten Qualität ist und keine Knicke, Flecken oder sonstige Beschädigungen hat. Normalerweise schicken Unternehmen deine Mappe wieder zurück, falls du eine Absage bekommen solltest. Diese solltest du allerdings nicht wiederverwerten, genau wie die dort enthaltenen Dokumente – ein geschultes Auge sieht sofort, ob eine Mappe neu ist oder nicht.

In die Bewerbungsmappe steckst du deine ausgedruckten Bewerbungsunterlagen, sowie ein Originalbild. Deine Bewerbungsunterlagen steckst du bitte nicht in eine Klarsichthülle. Oft werden die Dokumente im Unternehmen eingescannt und es macht den Mitarbeitern unnötig Arbeit, deine Unterlagen auszupacken und nachher wieder einzupacken.

Reihenfolge der Dokumente in der Bewerbungsmappe

Deine Dokumente müssen in der richtigen Reihenfolge in die Mappe eingeheftet werden:

1)  Bewerbungsschreiben (lose beigelegt)

2)  Deckblatt mit Lichtbild (wahlweise)

3)  Lebenslauf (mitBild, wenn kein Deckblatt vorhanden ist)

4)  Praxiszeugnisse (das letzte zuerst)

5)  Letzten beiden Schulzeugnisse

6)Weiterbildungen und Zertifikate

Achtung!  Verschicke niemals Originalzeugnisse. Manche Unternehmen warnen vorher, dass sie Bewerbungen bei Ablehnung wegwerfen. Auch kann es passieren, dass deine Bewerbung auf dem Postweg verloren geht. Daher gilt: Immer nur ordentliche Kopien der Zeugnisse beilegen.